Freitag, 13. November 2009

Feierliche Straßeneinweihung in Schöckingen

Heute habe ich mich zu einem Event der Extraklasse begeben. Eigentlich hätte ja unser zukünftig nach Brüssel abgesandter Bald-EX-Ministerpräsident Günther Oettinger diesem Ereignis etwas Glanz und Glamour einhauchen sollen. Allein wegen ihm bin ich ja extra nach Schöckingen gefahren und habe mir - übrigens zum ersten Mal in meinem Leben - eine sogenannte Verkehrsfreigabe angeschaut.

Leider wurde uns Schaulustigen dann kurzfristig mitgeteilt, dass Herr Oettinger verhindert sei, da er kurzfristig einen anderen Termin wahrnehmen musste. War ihm wohl wichtiger als das gelb-schwarze Band durchzuschneiden. Ich hörte ein paar Leute enttäuscht sagen, dass sie das von einem Ditzinger schon erwartet hätten, dass er so einem Ereignis beiwohnt. Aber es ging eben nicht.

Dafür kam dann eben der Verkehrsminister Heribert Rech. Passt ja eigentlich auch besser zum Ereignis, Straßen haben ja irgendwo etwas mit Verkehr zu tun, auch wenn er sich dort oft nur staut und stockend bewegt.

Nachdem ein Nachwuchs-Bläser-Ensemble etwas musikalisches zur festlichen Eröffnung von sich gegeben hatte und sämtliche Honoratioren ihre Rede gehalten hatten, kam es dann zum eigentlichen Ereignis:

Die Straße L 1136 wurde für den Verkehr freigegeben. Geschnitten haben Verkehrsminister Heribert Rech und der Ortsvorsteher von Schöckingen Michael Schmid.

Dann fuhren die Herren zur Straßeneinweihung mit einem chicen Mercedes-Oldtimer eine Runde, um sich später noch in einem großen Garten eines benachbarten Anwesens zu einer kleinen Feier einzufinden.

So, dann lasse ich ab sofort hier die Bilder reden, sie sagen schließlich mehr als Worte. Mehr Informationen der sachlichen Art findet man direkt beim Innenministerium.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 11. November 2009

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt



 

 

Gabriele Müller-Trimbusch und Dr. Martin Schairer neues Faschingsprinzenpaar in Stuttgart

Offiziell wurden heute in Stuttgart zum Faschingsprinzenpaar 2009 Sozialbürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch und Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer gekürt.



 

 

 

 


Die Narren sind los



 

 

Impressionen vom Einläuten der närrischen Zeit heute vor dem Stuttgarter Rathaus.



Freitag, 6. November 2009

Eine öffentliche Hochzeit



Heute gesehen auf dem Stuttgarter Marktplatz. Ich wünsche dem Brautpaar unbekannterweise viel Glück und alles Gute!

Sonntag, 18. Oktober 2009

Schwarzgeld? In Kiel?

Soeben flatterte wieder eine nette Überschrifft auf meinen Schreibtisch - neudeutsch: Desktop. "Schwarz-Geld in Kiel unter Dach und Fach" las ich gerade und musste erstmal stutzen. Diese Überschrift weckte sogleich meine Neugierde und ich musste den Artikel von WELT ONLINE doch zumindest mal öffnen.

Hier der Auszug ;-)


Dienstag, 17. März 2009

Bitteschön - Dankeschön

Heute fiel mir mal wieder auf, was mir schon öfters aufgefallen ist und was mich manchmal wundert und manchmal ärgert: Die Damen und Herren KassiererInnen in deutschen Handelsketten und Filialbetrieben, aber auch beim Bäcker an der Ecke, scheinen verlernt zu haben, wer sich bei wem zu bedanken hat.

Immer wieder beobachte ich, dass beim Bezahlen der Ware zwar der zu zahlende Betrag genannt wird, mitunter ohne den Kunden überhaupt anzusehen muffig ein "Achtnfuffzichvierunzwanzich" in Richtung Warteschlange gemault wird, ohne ein hinzugefügtes "bitte", was ich ja nochnichteinmal unbedingt erwarte.

Dann reicht Kunde in Variante A dem Menschen an der Kasse einen 60-Euro-Schein oder so was ähnliches, jedenfalls eine Summe, bei der noch Wechselgeld aussteht. Der Kassenmensch nimmt wortlos das Geld entgegen, tippt den Betrag in die Kasse ein, damit diese das Wechselgeld ausrechnet und sortiert dann die Scheine in die Kasse ein und das Wechselgeld aus. Dieses wird dem Kunden dann wiederum ohne Blickkontakt in die Hand oder vor die Nase auf die Theke geschmissen und dann kommt noch ein forderndes "Bitteschön!" hinterher, so dass der Kunde automatisch und reflexartig - vor allem aber artig - mit einem devoten "Dankeschön!" kontert.

In Variante B, das ist die Spielart, wenn der Kunde versucht, die "Achtnfuffzichvierundzwanzich" passend aus dem Geldbeutel zu kramen, sieht man, wie dem Kassenmenschen merklich das Gesicht zusammenfällt, die Kontrolle über die Augen verlorengeht, welche sich so merkwürdig nach oben drehen. Mitunter machen sich die Finger des Kassenmenschen selbstständig und trommeln nervös auf die Theke, bis der Kunde endlich das Geld beisammen hat. Auch in dieser Situation hört man dann vom Verkäufer nur ein lautes "Bitteschön!", entweder beim Überreichen des Kassenbons oder der Ware. Danke? Weit gefehlt!

Das macht mich schon nachdenklich, dass heute Kunden dafür dankbar sein dürfen, wenn sie ihr Geld, welches in den meisten Fällen sauer verdient oder unter Entbehrungen vom Mund abgespart wurde, in den Laden ihrer Wahl bringen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als sich der Verkäufer dafür bedankt hat, dass der Kunde bei ihm etwas gekauft hat.