Samstag, 16. Januar 2010

Mutterglück

Mutterglück oder das, was man sich normalerweise darunter vorstellt, ist sicherlich je nach Mutter und je nach Kind was ganz verschiedenes.

Aus alten Filmen kenne ich das so - und ich kenne wirklich alte Filme: Die Mutter oder idealerweise Mutter und Vater stehen am Bettchen des schlafenden Kindes, streicheln selbiges über das Haupthaar und lächeln sich danach gegenseitig annähernd grenzdebil (dieses Wort moniert mein Rechtschreibprogramm, aber ich ignoriere diese Ermahnung jetzt einfach) an. So weit, so gut. Das ist Film, Bavaria, Hollywood oder Bollywood.

Realität:

Mutter geht nachts um halb eins nochmal kurz in Richtung Kinderzimmer, schaut, wie ihr Kind selig schläft und vor sich hin träumt. Nur ein Fuß schaut unter der Decke raus, außer natürlich dem Kopf, der auf der Decke liegt bzw. oberhalb der Decke raus schaut.

Mutter streichelt mit grenzdebilem Lächeln das Haupthaar ihres Kindes und lächelt - ein ehrliches Lächeln, wirklich. Kind bewegt sich und brabbelt irgendwas. Sehr süß, Mutter ist noch beglückter.

Jetzt denkt Mutter, sie muss den aufgedeckten Fuß des selig schlummernden und fantasievoll brabbelnden Kindes vor den frostigen Temperaturen schützen und zieht die Bettdecke über den einen Fuß. Kind bewegt sich heftigst und strampelt sich die ganze Decke vom Leib und brabbelt leicht aufgeregt. Ich möchte nicht wissen, was es da geträumt hat.

Letztlich gelingt es der Mutter, das Kindelein komplett - bis auf den Kopf natürlich - unter der Bettdecke verschwinden zu lassen - aber nicht ohne dass das Kind sich vorher 360 mal aufdeckt. Mutterglück!

Freitag, 13. November 2009

Feierliche Straßeneinweihung in Schöckingen

Heute habe ich mich zu einem Event der Extraklasse begeben. Eigentlich hätte ja unser zukünftig nach Brüssel abgesandter Bald-EX-Ministerpräsident Günther Oettinger diesem Ereignis etwas Glanz und Glamour einhauchen sollen. Allein wegen ihm bin ich ja extra nach Schöckingen gefahren und habe mir - übrigens zum ersten Mal in meinem Leben - eine sogenannte Verkehrsfreigabe angeschaut.

Leider wurde uns Schaulustigen dann kurzfristig mitgeteilt, dass Herr Oettinger verhindert sei, da er kurzfristig einen anderen Termin wahrnehmen musste. War ihm wohl wichtiger als das gelb-schwarze Band durchzuschneiden. Ich hörte ein paar Leute enttäuscht sagen, dass sie das von einem Ditzinger schon erwartet hätten, dass er so einem Ereignis beiwohnt. Aber es ging eben nicht.

Dafür kam dann eben der Verkehrsminister Heribert Rech. Passt ja eigentlich auch besser zum Ereignis, Straßen haben ja irgendwo etwas mit Verkehr zu tun, auch wenn er sich dort oft nur staut und stockend bewegt.

Nachdem ein Nachwuchs-Bläser-Ensemble etwas musikalisches zur festlichen Eröffnung von sich gegeben hatte und sämtliche Honoratioren ihre Rede gehalten hatten, kam es dann zum eigentlichen Ereignis:

Die Straße L 1136 wurde für den Verkehr freigegeben. Geschnitten haben Verkehrsminister Heribert Rech und der Ortsvorsteher von Schöckingen Michael Schmid.

Dann fuhren die Herren zur Straßeneinweihung mit einem chicen Mercedes-Oldtimer eine Runde, um sich später noch in einem großen Garten eines benachbarten Anwesens zu einer kleinen Feier einzufinden.

So, dann lasse ich ab sofort hier die Bilder reden, sie sagen schließlich mehr als Worte. Mehr Informationen der sachlichen Art findet man direkt beim Innenministerium.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 11. November 2009

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt



 

 

Gabriele Müller-Trimbusch und Dr. Martin Schairer neues Faschingsprinzenpaar in Stuttgart

Offiziell wurden heute in Stuttgart zum Faschingsprinzenpaar 2009 Sozialbürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch und Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer gekürt.



 

 

 

 


Die Narren sind los



 

 

Impressionen vom Einläuten der närrischen Zeit heute vor dem Stuttgarter Rathaus.



Freitag, 6. November 2009

Eine öffentliche Hochzeit



Heute gesehen auf dem Stuttgarter Marktplatz. Ich wünsche dem Brautpaar unbekannterweise viel Glück und alles Gute!

Sonntag, 18. Oktober 2009

Schwarzgeld? In Kiel?

Soeben flatterte wieder eine nette Überschrifft auf meinen Schreibtisch - neudeutsch: Desktop. "Schwarz-Geld in Kiel unter Dach und Fach" las ich gerade und musste erstmal stutzen. Diese Überschrift weckte sogleich meine Neugierde und ich musste den Artikel von WELT ONLINE doch zumindest mal öffnen.

Hier der Auszug ;-)